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Jahrestagung 2017 auf Langeoog - Verband freikirchlicher Diakoniewerke will Plattform für alle kleinen Kirchen sein

Alle diakonischen Einrichtungen, deren Kirchen der Diakonischen Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen (DAeK) angehören, können jetzt Mitglied im Verband freikirchlicher Diakoniewerke (VfD) werden. Dessen Mitgliederversammlung beschloss am Freitag, 10. März 2017 auf Langeoog einstimmig die dazu notwendige Satzungsänderung. Damit soll der VfD, der ein Fachverband im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung (EWDE) ist, die diakonische Plattform für alle zehn kleinen Kirchen der DAeK werden. Bisher konnten nur diakonische Träger aus der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) Mitglied sein.

Zugleich bestätigte die Mitgliederversammlung den bisherigen Vorsitzenden, Andreas Cramer (EmK), bis 2022 in seinem Amt. Ebenso wurden für eine zweite fünfjährige Amtszeit Hartmut Fehler und Pastor Jost Stahlschmidt (beide FeG) sowie Frank Eibisch (EmK) bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Uwe Junga (EmK) sowie Stefanie Eggers-Macuch und Holger Gohla (beide BEFG). Außerdem wurde Eckard Rieger als Leiter der Treuhandstelle und der Kasse bestätigt. 

In seinem Jahresbericht forderte Andreas Cramer, Direktor des methodistischen Diakoniewerks Martha-Maria (Nürnberg), darauf zu achten, „dass unsere jetzt erreichte, angemessene Vertretung in den Gremien des EWDE beibehalten wird“. Dazu gehöre auch, in der Diakonie auf Bundesebene und in den Diakonischen Werken auf Landesebene zusammenzuwirken. Das ehemalige Vorstandsmitglied Emanuel Brandt (Hamburg) ermunterte dazu, dabei das freikirchliche Profil mutig zu vertreten. Eine „Gleichschaltung“ dürfe es nicht geben. Zugleich müssten die einzelnen Einrichtungen wieder ihr diakonisches Profil schärfen. Fachlich und ökonomisch seien sie gut aufgestellt, so Emanuel Brandt weiter.

„Diakonisches Handeln muss auf die Verheißung Gottes bezogen bleiben“, erklärte Pastor Otto Imhoff (BFeG), ebenfalls ehemaliges Vorstandsmitglied des VfD. Christliche Gemeinden und diakonische Einrichtungen „arbeiten an dem mit, was Gott ohnehin vorhat, und tun dabei das im Glauben Menschenmögliche“. Dabei gehe es auch um „Gestaltungsgerechtigkeit“, führte Otto Imhoff, Geschäftsführer des Diakonischen Werks Bethanien weiter aus. 

Als neue Mitglieder im VfD aufgenommen wurden das Bethanien Krankenhaus Chemnitz, die Sozialstiftung Oberberg in Bergneustadt sowie die Diakonie-Holding edia.con (Leipzig). Der Verband hat jetzt bundesweit 47 Mitglieder mit 21.000 hauptamtlichen Mitarbeitenden in rund 140 Einrichtungen, darunter 40 Krankenhäuser. Sie gehören bisher alle dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG), dem Bund Freier evangelischer Gemeinden (BFeG) und der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) an.

Holger Gohla

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